20. Dezember 1874

So fängt es an! Gründung eines „Vereins für Geflügel- und Singvögelzucht sowie für Tierschutz“ für den Stadt- und Landkreis Essen. Gleich zu Beginn treten dem neu gegründeten Verein 60 Mitglieder bei.

 

01. Januar 1875

Die Essener Volkszeitung berichtet von den ersten politischen Zielsetzungen des Vereins. Die Forderungen lauten, „daß 1. das Halten geblendeter Vögel nicht mehr zu gestatten ist; 2. das Anspannen der Hunde an zweirädrige Wagen überhaupt verboten, evtl. hierfür ein so geringes Maximalgewicht fixiert wird, daß der Gebrauch eines solchen Karrens unrentabel erscheint; 3. die obligatorische Einführung der Schlachtmaske baldigst veranlaßt wird.“

 

März 1875

Durchführung der 1. Geflügel-Ausstellung des Essener Vereins für Tierschutz und Geflügelzucht im Städtischen Garten (heute: Stadtgarten). Am ersten Nachmittag wurden 1.800 Besucher, am zweiten Tag 4.000 – 5.000 Besucher geschätzt. „Nach dem Urteile sämtlicher auswärtiger Preisrichter und Gäste war die Ausstellung bisher eine der schönsten und reichhaltigsten in Deutschland“ (Essener Zeitung vom 30. März 1875).

 

1877

Der Tierschutzverein für den Stadt- und Landkreis Essen gründet gemeinsam mit den Tierschutzvereinen von Köln, Barmen, Elberfeld, Düsseldorf und Höhscheid den Verband rheinisch-westfälischer Tierschutzvereine, dem sich bald danach auch die Tierschutzvereine aus Krefeld, Düren, Boppard und Gelsenkirchen anschließen.

 

1879 - 1881

„Um die fast ganz verschwundenen Stare wieder in dieser Gegend anzusiedeln, ließ der Verein jährlich an passenden Orten des Stadt- und Landkreises Essen Nistkästen aufstellen …. Um die Aufstellung solcher Nistkästen immer mehr zu verbreiten, liefert der Verein dieselben an Mitglieder zu 30 Pfg., an Nichtmitglieder zu 60 Pfg. pro Stück“ (Essener Zeitung vom 13. Februar 1881).

Darüber hinaus legt der Verein Futterplätze für heimische Singvögel an. Für die Beschaffung des nötigen Füllmaterials wendet er jährlich ca. 50 Mark auf.

Im September 1879 zahlt der Verein Schussprämien in Höhe von insgesamt 168 Mark für den Abschuss von Habichten, Falken, Sperbern, Elstern und Hähern zum Schutz nützlicher Singvögel 

Die Essener Zeitung kommentiert am 13. Februar 1881: „Es darf wohl behauptet werden, daß Dank dieser Vorsorge Hunderte nützlicher Vögel erhalten blieben, die ohne dieselbe ihren Untergang gefunden hätten“.

Ebenfalls jährlich verteilt der Verein an alle Schulen des Stadt- und Landkreises Essen eine vom rheinisch-westfälischen Tierschutzverband herausgegebene Zeitschrift sowie weitere einschlägige Broschüren. Die jährliche Ausgabe dafür beträgt 200 Mark.

 

1914

Am 22. März 1914 findet im Essener Saalbau die Verbandsversammlung der 28 dem rheinisch-westfälischen Tierschutzverband angehörenden Tierschutzvereine statt.

Dem Verein gehören zum Stichtag 01. April 1914 297 Mitglieder an. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 1,50 Mark.

In den Schulen werden zu Weihnachten 1914 insgesamt 27.000 Tierschutzkalender verbreitet, darunter ca. 8.000 unentgeltlich.

 

15. August 1929

Der Verein wird erstmals – mit einer neuen Satzung – in das Vereinsregister beim Amtsgericht Essen eingetragen. Die Eintragung ist mit dem Zusatz versehen: gegründet am 20.12.1874

 

19. März 1930

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung wird der Name des Vereins geändert in: „Tierschutzverein Essen

 

Um 1934

Herrenlose und streunende Tiere, für die sich keine Versorgung findet, werden auf dem Gelände des städtischen Fuhrparks getötet.  Die Ehefrau des 1934 zum Vorsitzenden bestellten Oberstudienrats Willy Gliemann aus Essen, berichtet 1974: „Die große Errungenschaft in der damaligen Zeit war wohl der elektrische Tötungsapparat in der Grillostraße 20a. Zu einem Tierheim langte es ja damals nie, da die Stadt kein Geld dafür gab“.

 

03. November 1947

Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen erkennt durch Sondererlass den Tierschutzbund für das Land Nordrhein-Westfalen erneut an und genehmigt sein weiteres Tätigwerden.

 

Dezember 1947

Der Tierschutzbund  des Landes Nordrhein-Westfalen bittet den Essener Tierschutzverein, möglichst bald den erneuten Beitritt zum Landestierschutzbund zu vollziehen und wirbt wie folgt um Unterstützung: „Wir fügen außerdem die neue Satzung des Tierschutzbundes bei, die auf demokratischen Grundsätzen aufgebaut ist und den Vereinen ein Mitbestimmungsrecht bei der Bildung des Vorstandes und wichtigen Entscheidungen des Bundes gewährleistet.“

Dieser Brief ist Anlass für die Neuorganisation der Essener Tierschützerinnen und Tierschützer.

 

Juni 1951

Nach ersten losen Zusammenkünften der überlebenden Tierschutzfreunde ergreift der damalige Lokalredakteur der Neuen-Ruhr-Zeitung, Herr Ewald Struwe, die Initiative und lädt alle interessierten Tierschützer zu einer Besprechung in die Redaktionsräume der NRZ in der Sachsenstraße ein. Man beschließt an diesem Tag, den Essener Tierschutzverein neu zu organisieren. Das Startkapital beträgt 10 DM, die einer der Tierfreunde auf den Tisch legt. 

Es folgt die Wiederbegründung des Vereins unter dem Namen „Tierschutzverein Großen-Essen e.V.“. Mit der Übernahme des Vereinsvermögens des alten Vereins wird der neue Verein Rechtsnachfolger des alten Tierschutzvereins.

 

03. Mai 1952

Im Vereinsregister beim Amtsgericht Essen wird die Änderung des Vereinsnamens in „Tierschutzverein Groß-Essen e.V.“ eingetragen.

 

1953

Der amtierende Vorstand und der Beirat des Vereins sehen es als ihre vordringlichste Aufgabe an, in der Stadt Essen ein geeignetes Gelände für den Bau eines Tierheimes zu finden. Andere Ruhrgebietsstädte verfügen bereits über solche Einrichtungen; die Stadt Duisburg plant den Bau eines neuen Tierheims (Kostenaufwand 40.000 DM).

Der Errichtung des Essener Tierheims auf einem ins Auge gefassten Gelände, für das in den Ausschüssen des Rates der Stadt Essen bereits grünes Licht gegeben ist, für das Spenden gesammelt, ein Darlehen bewilligt und bereits ein Termin für den ersten Spatenstich im April 1954 vereinbart ist, wird wegen nachträglicher Einsprüche von Anliegern die Baugenehmigung versagt.

Obwohl die Stadt nach Protesten der Tierschützer beim Oberbürgermeister verspricht, an anderer Stelle ein geeignetes Grundstück anzubieten, werden bis ins Jahr 1954 herrenlose Hunde weiterhin in trostlosen Zwingern auf dem Gelände des Fuhrparks der Stadt Essen untergebracht. Zeitzeugen schildern die Situation: „Zweimal pro Woche wurden die herrenlosen Hunde vor dem Tor des Fuhrparks von 50 Pf. ab aufwärts versteigert. Dabei wußten alle, daß ein Teil der so billig ersteigerten Hunde in die Zwinger von Ankäufern wanderten, die sie für einen besseren Preis an die Versuchslaboratorien verkauften“ (Friedrich Bauckloh, Festschrift 1874 – 1974. 100 Jahre Tierschutz in Essen).         

 

Welttierschutztag 1954

1954 scheint sich eine Lösung anzubahnen. Der Tierschutzverein übernimmt vom Fundamt der Stadt die Akte „Fundsache herrenlose Hunde“ und alle damit verbundenen Aufgaben sowie die Hundeboxen und einige Diensträume auf dem Fuhrparkgelände an der Grillostraße, die zunächst als provisorisches Tierheim dienen.

Wenn auch nur ein Provisorium – die Umsetzung des Traumes von einem Tierheim in Essen beginnt!

 

Januar 1956

Mit Wirkung vom 01. Januar 1956 kann der Tierschutzverein Groß-Essen e.V. das Gelände der Stadt Essen auf dem Grundstück Grillostraße 20a (bis dahin: Fuhrpark) dann auch anpachten und erhält die dort bestehenden Gebäude der ehemaligen Gasfüllanstalt und ein weiteres Gebäude von der Stadtverwaltung Essen zur Verfügung gestellt.

Viele aktive Tierschützer helfen nun unter persönlichem Einsatz beim Bau eines neuen eingeschossigen Tierheims. Die Mitglieder des Tierschutzvereins spenden Bargeld und Baumaterial; die Stadt leistet Unterstützung und insbesondere großzügige Spenden der Essener Industrie- und Wirtschaftsunternehmen ermöglichen einen schuldenfreien Bauverlauf. Das provisorische Tierheim wird während der Bauphase weitergeführt.

Anfang 1957 kann der amtierende 1. Vorsitzende, Herr Dr. Bechthold, der Mitgliedschaft mitteilen: „Das Jahr 1956 brachte uns als bisher größten Erfolg unserer Arbeit endlich die Errichtung unseres Tierheimes, das allen vernünftigen Anforderungen der Hygiene und Zweckmäßigkeit entspricht und die Zustimmung unserer Mitglieder und einer Reihe von Vertretern anderer Tierschutzvereine gefunden hat…“

 

1957

Im neuen Tierheim werden täglich 60-70 Hunde und 30-40 Katzen verpflegt und ärztlich betreut. Der Verein setzt sich die Aufgabe, allen bei ihm aufgenommenen gesunden Tieren wieder eine Heimat bei tierliebenden Menschen zu verschaffen.

Ein weiterer Ausbau des Heimes ist erklärtes Ziel.

 

März 1960

In der Jahreshauptversammlung kann der Einbau von wettersicheren Innenboxen an den Großausläufen für Hunde sowie der Umbau des an der Straße gelegenen Vorderhauses zu einer Tierwart-Wohnung mit benachbarten Lagerräumen vermeldet werden.

Nachdem die Stadt Essen ein angrenzendes Gebäude zur Verfügung stellt, wird als weiteres Ziel die Vergrößerung des Katzengeheges angestrebt.

Auch das Thema Hundesteuer ist zu diesem Zeitpunkt in der Diskussion des Vereins. Es werden Hundesteuer-Patenschaften vorgeschlagen, die helfen sollen, alten Leuten, Rentnern und Bedürftigen die finanziellen Lasten für ihren langjährigen vierbeinigen Freund abzunehmen. Als Argument wird angeführt, dass man bei einem finanziell nur geringen Aufwand (10 DM Hundesteuer im Vierteljahr = umgerechnet 1 Zigarette pro Tag) einer Reihe von Hunden die Heimat, den Futterplatz und die Nähe des liebgewonnenen Menschen erhalten könne.

 

August 1962

Nach Anfrage bei Herrn Dr. Albert Schweitzer, ob er dem Essener Tierschutzverein die Ehre erweisen und dem Essener Tierheim seinen Namen geben würde, erreicht den Verein am 07. August 1962 positive Antwort aus Lambarene.

Nach Eingang des Briefes erhält das Tierheim des Tierschutzvereins Groß-Essen e.V. den Namen „Albert-Schweitzer-Tierheim“.

   

1963 – 1973

Andauernde Bemühungen um eine bessere Gestaltung des Albert-Schweitzer-Tierheims. Mit Beginn des Jahres 1973 Einrichtung eines tierärztlichen Behandlungszimmers mit Vorbildcharakter.

Werbung neuer Mitglieder, insbesondere unter Jugendlichen.

Beauftragte für den Außendienst übernehmen die Aufgabe der Überprüfung von Meldungen jeglicher Art über Tierquälereien, Misshandlungen und vor allem auch schlechter Tierhaltung und dabei aufklärend im Sinne des Tierschutzgesetzes zu wirken.

 

1972

Auf der Jahreshauptversammlung wird erstmals die Anschaffung eines „Struppiwagens“, der herrenlose Hunde und Katzen zum Tierheim transportieren sowie für Fahrten von Tierheimtieren wegen wichtiger Untersuchungen oder Operationen zu den Tierärzten zur Verfügung stehen soll, als nächstes Ziel angestrebt.

 

1975

Seit 1975 konkretisieren sich die Planungen für einen Neubau des Albert-Schweitzer-Tierheims.

 

1976

Hans Jürgen Holler wird Vorsitzender des Tierschutzvereins Groß-Essen e.V.

 

November 1981

Erster Spatenstich zum neuen Tierheim, das mit einer Gebäudesumme von 1,9 Mio DM veranschlagt wird.

 

1983

„Tier + Umwelt“ erscheint erstmals als Zeitung des Tierschutzvereins Groß-Essen e.V. Seit dieser Zeit können sich Mitglieder und Interessierte in jedem Quartal erneut über Wissenswertes und Neues aus Verein und Tierheim freuen.

 

1984

Einweihung des Tierheim-Neubaus

 

1985

Am 11. Mai 1985 findet im Park hinter dem Tierheim die erste Mischlingshundeschau statt. Es werden die drei drolligsten Rüden und die drei schönsten Hündinnen gewählt.

 

1989

Hunde und Katzen des Albert-Schweitzer-Tierheims sind erstmals in der WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ zu Gast. Seit dieser Zeit zeigen sich Essener Vier- und Zweibeiner ein- bis zweimal pro Jahr vor der Kamera.

 

1994

Anschaffung eines Infomobils zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit in den Stadtteilen und beim Einsatz auf Tiermessen und Veranstaltungen zur Verbreitung des Tierschutzgedankens.

Start der WAZ-Aktion „Tiere in Not“, die seit 1994 bis heute über 6000 Tiere vorgestellt hat und auch vielen anderen zu einem neuen Zuhause verholfen hat. Denn: Die vorgestellten Tiere bringen viele Interessenten zum Besuch ins Tierheim und das bedeutet eine Chance auch für Tiere, die keine Foto-Stars sind.

 

1999

Feier zum 125-jährigen Bestehen des Essener Tierschutzvereins

 

2000

Errichtung der Katzen-Krankenstation

 

2002/2003

In Hamburg wird ein Kind durch einen Staffordshire Terrier zu Tode gebissen. Der Tierhalter ist den Behörden bekannt. Leider werden die vorhandenen Gesetze nicht angewandt, dem Tierhalter im Vorfeld keine Konsequenzen aufgezeigt. Dieser Unfall erzeugt eine Hysterie quer durch Deutschland und Presse und Politik betreiben eine wenig sachkundige Hetzpropaganda gegen alle Hundehalter.

Innerhalb kürzester Zeit wird eine Landeshundeverordnung NRW in Kraft gesetzt und für Hunde bestimmter Rassen benötigt man nun neben besonderen Genehmigungen auch ein großes Portemonnaie. Durch diese neue Verordnung wird das Albert-Schweitzer-Tierheim mit Hunden der Rassen Staffordshire Terrier, Bullterrier, Pittbull Terrier sowie deren Kreuzungen überrannt. Innerhalb kürzester Zeit müssen Kapazitäten für diese Hunde geschaffen werden. Der letzte Hundetrakt wird im Eilverfahren gebaut, damit 27 weitere Hunde aufgenommen werden können.

 

2006

Das Zeitalter der neuen Wege in der Kommunikation beginnt auch beim Tierschutzverein Groß-Essen e.V. Der erste Internetauftritt ist geschafft. Alle Tiere des Tierheims werden nun auch online präsentiert.

Im gleichen Jahr wird im Stadtspiegel die Reihe Wuff, Miau und Co aufgelegt. Wöchentlich wird ein Tier auf der Suche nach einem neuen Zuhause unterstützt.

 

2007

Kernsanierung der Hundekranken- und Pflegestation.

 

2009/2010

Die veraltete Tollwutstaditon verschwindet;  eine neue Kleintierabteilung mit modellhaften Gehegen für Kaninchen und Hasen und andere Nager wird errichtet und eingeweiht. Die neuen Räumlichkeiten sind nun auch der Ort, an dem nicht nur in den Sommerferien die „Kleintiertage“ für Kinder und Jugendliche stattfinden.

 

Februar 2010

Essen und das gesamte Ruhrgebiet werden Kulturhauptstadt; der Tierschutzverein beginnt unter dem Motto „KulTier“ eine Reihe von Veranstaltungen. Die erste „KulTier2010“-Aktion ist die Teilnahme am Essener Rosenmontagszug. In liebevoller Kleinarbeit erstellen die Mitarbeiter und Ehrenamtlichen einen Karnevalswagen mit Tiermotiven.

 

Juni 2010

Die Halde Prosper Haniel in Bottrop wird von Tierfreunden erobert. Unter dem Motto „KulTier im Revier“ beginnt der Reigen mit einem Kreuzgang zum Haldenkreuz. Gleichzeitig erobern mehr als 100 Pferdefreunde im Sternenritt die Halde. Zahlreiche Eine-Welt-Stände mit Themen rund um Tierschutz, Umwelt und Natur werden von Tierfreunden für Tierfreunde aufgebaut. Höhepunkt ist nicht nur der Schöpfungsgottesdienst, sondern auch die zahlreichen Auftritte von großen und kleinen Künstlern im Amphitheater.

 

2012

Die Serie „Wer erkennt sein Tier?“, mit der beim Tierheim gelandete Fundtiere in der Online-Ausgabe der Essener Stadtteilzeitungen (Lokal-Kompass) und in den sozialen Netzen präsentiert werden, startet. Ziel der Aktion ist die schnelle Kommunikation zwischen Tierheim und Haltern, die ihr Tier vermissen. Auch die Hilfe von Bekannten und Freunden kann durch die Aktion eingebracht werden. Leider können jedoch nicht für alle Fundtiere Herrchen/Frauchen ausfindig gemacht werden. 

Im Herbst startet die Aktion „4 Räder für 4 Pfoten“, mit der ein neues „Struppimobil“ als Ersatz für den in die Jahre gekommenen Struppiwagen finanziert werden soll. Bei dieser Aktion werden „Freundschaftsketten“ gegen Spende abgegeben.

Der Aalto-Kinderchor singt für das Tierheim Essen. In Zusammenarbeit mit André Fuckert entsteht ein wunderschönes Tierschutzlied mit dem Titel „... so viele Tiere würden gerne unsere Freunde sein“.

 

Februar 2013

Neuigkeiten aus dem Albert-Schweitzer-Tierheim kann man nun auch über „Twitter“ erfahren.

 

2014

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Vereinsarbeit wurden durch politische Initiativen zur Stärkung des Ehrenamtes und die entsprechende Umsetzung in Bundesrecht verbessert. Das Essener Tierheim hat eine Größe erreicht, dass sowohl die Verwaltung des Betriebs wie auch die Tierpflege durch Hauptamtlichkeit sichergestellt werden muss.     

Erforderliche Erneuerungsarbeiten (Dachsanierung) im Tierheim können mit Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen durchgeführt werden.

Nach 40 Jahren als Vorsitzender des Tierschutzvereins Groß-Essen e.V. schlägt Hans Jürgen Holler der Mitgliederversammlung Dr. Elke Esser-Weckmann als seine Nachfolgerin vor. Die Mitgliederversammlung im April 2014 folgt seinem Vorschlag. Hans Jürgen Holler wird Ehrenvorsitzender des Tierschutzvereins Groß-Essen e.V.

 

2015  

Nach langen Diskussionen um die Zahlung eines angemessenen Entgeltes für die Aufnahme und Versorgung von Fundtieren, zu deren Unterbringung die Stadt Essen verpflichtet ist (kommunale Pflichtaufgabe), erklärt der Tierschutzverein die Verhandlungen für gescheitert und kündigt den Vertrag mit der Stadt Essen. Die Wiederaufnahme der Verhandlungen führt zu einer deutlichen Verbesserung der finanziellen Situation des Essener Tierheims und zu einem neuen Vertragsschluss.

 

2016

Am 24. Februar 2016 beschließt der Rat der Stadt Essen einstimmig eine „Katzenschutzverordnung“ für Essen. Tierschutzverein sowie der Katzenschutzbund Essen suchten bereits seit 2007 politische "Verbündete" für die Einleitung von Maßnahmen zur Milderung des Katzenelends in Essen.

Diese Tiere suchen ein neues Zuhause

  • Ace
  • Atrax
  • Balu
  • Barut
  • Bella
  • Blacky II
  • Bonnie
  • Buster
  • Calvin
  • Casper und Trixi